Das weite Bein gehört zum Design und darf bewusst sichtbar sein. Beurteile die Proportionen vom Bund über das Volumen des Oberteils bis zu Hosenlänge und Schuhen.

Das weite Bein gehört zum Design und darf bewusst sichtbar sein. Beurteile die Proportionen vom Bund über das Volumen des Oberteils bis zu Hosenlänge und Schuhen. Ein weites Unterteil verlangt nicht immer ein enges Oberteil.

Mit der tatsächlichen Bundposition beginnen

Trage die Hose an der vorgesehenen, bequemen Stelle. Prüfe vorne und hinten; ziehe den Bund nicht nur hoch, damit die Beine kürzer wirken. Verschluss, Hüfte und Schritt müssen vor den Proportionen passen. Wähle keine kleinere Größe, nur um die geplante Weite zu reduzieren.

Drei Oberteilvarianten vergleichen

Probiere eingestecktes, loses und kürzeres Oberteil, sofern verfügbar. Betrachte, wo jeder Saum die Hose unterteilt. Prüfe beim Einstecken Stoffstau am Bund und bei loser Variante auch die Rückseite. Vergleiche weite und schmalere Oberteile, ohne nur eine Variante für richtig zu halten.

Hosenbein und Schuh verbinden

Trage die vorgesehenen Schuhe. Wie viel Schuhspitze bleibt sichtbar, und behindert der Hosensaum das Gehen? Prüfe zwei geplante Sohlen- oder Absatzhöhen jeweils einzeln. Übertrage eine Saumlänge nicht automatisch auf andere Schuhe. Berücksichtige Bügelfalte, Umschlag oder Schlitz, falls vorhanden.

Das bewegte Outfit betrachten

Setze dich, gehe und betrachte die Seitenansicht. Ergänze Blazer oder Mantel und vergleiche deren Länge mit Bund und Beinlinien. Markiere vor dem Kürzen die Länge in den vorgesehenen Schuhen und besprich die Verarbeitung mit einer Schneiderei. Schneide erst nach Prüfung beider Beine und Schuhkombinationen.

19/08/2026