Auch Gewicht, Länge, Futter und Verzierungen bestimmen, wie ein Kleid aufbewahrt werden sollte. Passen Sie den Schrankplatz an das gesamte Kleidungsstück an, nicht nur an seinen oberen Teil. Prüfen Sie vor dem Verstauen das Etikett und die Trockenheit aller Lagen.
Auflagepunkte prüfen
Hat das Kleid eigens zum Aufhängen vorgesehene Schlaufen, verwenden Sie diese entsprechend seiner Konstruktion. Übertragen Sie das Gewicht eines langen oder stark verzierten Kleides nicht auf einen dünnen Träger, der dafür nicht ausgelegt ist. Der Bügel sollte zur Schulterform passen, ohne den Stoff auszubeulen.
Platz für Saum und Verzierungen lassen
Der Saum sollte nicht auf dem Schrankboden liegen oder dauerhaft über einem Regalboden umgeschlagen sein. Trennen Sie scharfe Details und Verschlüsse von benachbarten Stoffen. Wählen Sie eine Hülle passend zu Länge und Volumen; drücken Sie Rüschen und Verzierungen nicht zusammen, nur damit sie sich schließen lässt.
Reinigung und Reparaturen vorbereiten
Prüfen Sie Ausschnitt, Achselbereiche, Futter und Saum sowie die Befestigung der Verzierungen. Entfernen Sie Schmutz mit einer laut Etikett zulässigen Methode und lassen Sie eine gelöste Naht reparieren. Lüften allein belegt keine Sauberkeit. Kontrollieren Sie vor längerer Lagerung die Trockenheit zwischen den Lagen.
Vor dem nächsten Tragen beurteilen
Prüfen Sie Schulterlinie, Sitz des Futters und Verzierungen. Wählen Sie die Bügelmethode für Plissees, Drucke oder verstärkte Bereiche nicht allein anhand der Faserbezeichnung. Zieht das Futter oder hat sich die Konstruktion dauerhaft verformt, lassen Sie das Kleid schneiderisch beurteilen, statt es insgesamt intensiv zu bügeln.